Bürgerstr. 39, 01127 Dresden
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Eins ist sicher, im Leben jedes Wanderfreundes muss man die 196,3 km des ältesten deutschen Wanderweges erleben. Der Rennsteig erstmalig 1330 urkundlich erwähnt, verbindet die ehemalige deutsch-deutsche Grenze und war Kurier- und Handelsweg. Er verbindet das Thüringer Schiefergebirge mit dem nördlichen Frankenwald und hat bis heute nichts von seinem Charme, seiner Ursprünglichkeit und seinem Reiz verloren.
- 4x Übernachtungen im 4* Hotel in Neuhaus am Rennweg mit Hof-Frühstücksbuffet
- 4x Abendessen im Hotel als kulinarische Reise durch die Thüringer Themenvielfalt (Glasbläsermenü, Schiefermenü, Thüringer Menü)
- 3x ganztägig geführte Wanderung ab/ an Hotel
- 3x Lunchpaket für die Wanderungen (gefüllt mit 1x belegtes Brötchen, 1x belegtes Brot, 1x Obst, 1x Gemüse, 1 gekochtes Ei)
- Willkommensgetränk
| - Thüringer Abend mit Spaß und Musik mit dem Duo Doris und Günther zum Tanzen und Schunkeln dazu ein Thüringer Kloßmenü (ab 18 Personen) Zuschlag p.P. | € 17,- |
| - Kopfhörersystem "Quietvox" p.P./ Tag ab: |
€ 1,20 |
(Stand 05/11)
| Grundpreis p.P. im DZ: |
€ 283,- |
| EZ-Zuschlag: | € 92,- |
| Freiplatz: | 1 im EZ ab 20 vollzahlenden Personen |
| Mindestteilnehmer: | 20 Personen |
Nicht im Grundpreis enthalten:
- Eintritte und evtl. Parkplatzgebühren
- Straßen- und Parkplatzgebühren für den Bus
06.06.12 - 10.06.12 (Mi - So)
03.10.12 - 07.10.12 (Mi - So)
1. Tag: Ankunft im Hotel im Neuhaus
am Rennweg
Anreise
nach Neuhaus am Rennweg. Genießen Sie das wunderschöne Hotel direkt am
Rennsteig! Am Abend werden Sie zum Abendessen
mit Thüringer Köstlichkeiten verführt.Das
Restaurant gehört zu den besten in Thüringen.
2. – 4. Tag: Etappenwanderung
auf dem Rennsteig
5. Tag: Heimreise
Wandervorschläge:
1. Etappe: Von
Hörschel zur Hohen Sonne ![]()
Nach
dem Frühstück fahren Sie mit dem Bus nach Hörschel. Dort beginnt die 1.
Etappenwanderung auf dem Rennsteig! Sie wandern durch abwechslungsreiche
Wälder, saftige Bergwiesen und Felder stetig bergauf. Am großen Eichelberg mit
310m über NN bietet sich erstmals ein schöner Blick auf die Wartburg. Sie passieren den Ort
Clausberg und gelangen zum Vacher Stein, einem historischen Wegweiser an der Via Regia Leipzig – Eisenach – Frankfurt/Main.
Der Passübergang am Vacher Stein gehört zu den bedeutendsten historischen
Pässen des Thüringer Waldes. Er wurde unter anderem 1813 von Napoleon während
seines Rückzuges von der Völkerschlacht bei Leipzig benutzt.
Die Erste Etappe endet an
der Hohen Sonne auf einer Höhe von
434m ü. NN. Eine Sonne am Turm des ehemaligen Jagdschlosses des Herzog Ernst
August von Sachsen-Weimar-Eisenach verhalf diesem Flecken zu seinem Namen.
(verschiedene Wälder und Bergwiesen: Strecke 14,3 km bergauf)
Ein
alter Wandertipp:
Bitte vergessen Sie nicht, einen Stein aus der Werra in Hörschel mitzunehmen,
den Sie am Ende der Wanderung der Selbitz
in Blankenstein (Etappe 8) übergeben. Glück soll`s bringen!
2. Etappe: Von der Hohen Sonne
bis zur Grenzweise ![]()
![]()
Gestern endete Ihre Etappe
an der Hohen Sonne und heute starten Sie von der Hohen Sonne. Diese Etappe ist
sehr anspruchsvoll und bietet die größte Höhendifferenz von 434 m ü. NN auf 916
m ü. NN auf den Inselsberg. Als Grenzweg teilte der Rennsteig den Berg einst in
gothaisches und hessisches Gebiet, wovon die beiden Gaststätten zeugen. Der
Große Inselsberg ist wegen seiner Aussicht und guten Zugänglichkeit der am häufigsten
besuchten Gipfel des Thüringer Waldes.
(durch den Wald: Strecke
19,6 km; Hm: 434 bis 916 beim Anstieg – ACHTUNG: sehr anspruchsvolles Profil)
3. Etappe: Von
der Grenzstraße bis zum Grenzadler ![]()
Gleich
nach der Grenzwiese geht es bergauf zum Trockenberg
mit 807 m ü. NN und Jagdberg mit 808 m ü. NN. Am Pössenröder Kreuz laden Ruhebänke und eine Schutzhütte zur Rast
ein.
Am Kilometer 44,1 erreichen Sie die Ebertswiese. Die
Wiese erhielt ihren Namen nach Eberhard, dem ersten Abt von Georgenthal. Als
eine der schönsten Bergwiesen des Thüringer Waldes.
(durch den
Wald: Strecke 27,8 km)
4. Etappe: Vom
Grenzadler bis Allzunah ![]()
Diese Etappe führt an der höchsten Erhebung des Thüringer Waldes, dem Großen Beerenberg, mit 982 m ü. NN vorbei. Später passieren Sie die
Plänckners Aussicht mit 973m ü. NN
den höchsten Punkt des gesamten
Kammweges.
(im Wald zwischen Flora und Fauna: Strecke 20,1 km)
5. Etappe:
Von Allzunah nach Friedrichshöhe ![]()
Auf diesem Abschnitt wechselt der Rennsteig vom Kamm
des Thüringer Waldes auf den des Thüringers Schiefergebirges. Die an der
Strecke befindlichen „Dreiherrensteine“ zeugen davon, dass der Rennsteig nicht
nur ein Höhenweg ist, sondern auch Grenzlinie war. Unmittelbar nach
Masserberg können Sie vom einzigen
Aussichtsturm direkt am Rennsteig, der Rennsteigwarte, einen fantastischen
Blick über die Region genießen und bei guter Sicht Ihr Etappenziel
Friedrichshöhe sehen.
(durch den Wald: Strecke 24,5 km)
6. Etappe: Friedrichshöhe nach Spechtsbrunn ![]()
Nachdem
Sie Friedrichshöhe verlassen haben, erreichen Sie nach gut zwei Kilometern den Dreistromstein, einen der wichtigsten
hydrographischen Punkte in Mitteleuropa, der den Rennsteig als Wasserscheide
zwischen den Stromgebieten der Weser, der Elbe und des Rheins verdeutlicht.
Ihr
Etappenziel erreichen Sie, vorbei an schönen Aussichtspunkten, in Spechtsbrunn. Sehenswert ist hier die
barocke Dorfkirche von 1746 mit einer reichen und qualitativ hochwertigen
Innenbemalung.
(durch den
Wald teilweise am Wasser: Strecke 22,8 km)
7. Etappe: Von
Spechtsbrunn nach Brennersgrün ![]()
Dieser Weg führt Sie über einen der bedeutendsten
Passübergänge des Thüringer Waldes, die „Kalte Küche“. Hier überquerte einst die Handels- und Heeresstraße
Nürnberg – Coburg – Neustadt – Oberlind – Judenbach das Gebirge und führte über
Gräfenthal nach Saalfeld und Leipzig. An der Schleifenwiese passieren Sie die Landesgrenze zwischen Thüringen und
Bayern. Eine Tafel erinnert an die Wiedereröffnung der innerdeutschen Grenze
und es Rennsteiges am 28.04.1990.
(durch den
Wald: Strecke 19,7 km)
8. Etappe:
Von Brennersgrün nach Blankenstein ![]()
Von nun an wandern Sie durch den Naturpark Thüringer
Schiefergebirge/ Obere Saale. Durch Grumbach, Rodacherbrunn und Schlegel
erreichen Sie Blankenstein. Die Wanderung endet am offiziellen Start- bzw.
Endpunkt des Rennsteiges, auf der Selbitzbrücke. Hier sollte kein echter
Rennsteigwanderer versäumen, seinen
Stein aus der Werra den fluten zu übergeben. Nur dann wird ihm die
Erinnerung an erlebnisreiche Rennsteigtage erhalten bleiben und das Glück wird ihn nach Hause begleiten.
(durch
den Wald:
Strecke 20,5 km)
Alternative:
Wanderung Neuhaus–Steinheid–Fellbergbaude-Steinach ![]()
Die heutige Wanderung startet ebenfalls am
Rennsteigsportplatz. Sie wandern auf dem
Rennsteig bis zum Sportplatz Steinheid.
Dort geht es links in Richtung Steinheid, danach Richtung Kieferle und nun zum
Ortsausgang Richtung Steinach.
Weiter wandern Sie zur Stockwiese,
zur Schutzhütte Köhlersgrabenruhe und dann vorbei an alten Griffelschieferbrüchen zur Fellbergbaude.
Hier legen Sie eine ausgiebige Rast
ein und können im Gasthof Klug zur Bärenschinkenverkostung
einkehren. Nachdem Sie sich gestärkt haben, wandern Sie weiter bis zur
Abzweigung des alten Kirchweges durch das „Leierloch“ zum Waldfrieden und anschließend nach Steinach. In Steinach empfehlen wir Ihnen das Schiefermuseum zu besuchen. Gern melden wir auch eine Betriebsbesichtigung
in einem Spielzeugbetrieb für Sie an. Zurück nach Neuhaus von Steinach geht es
dann mit der Süd-Thüringen-Bahn.
(durch Wald: Strecke 18 km; Dauer: ca. 4,5 - 5 Stunden; Hm: 10 beim
Anstieg)
Tipp:
Ein wanderfreier Tag!
Besuchen Sie die Farbglashütte in
Lauscha. Erleben Sie die Hüttengeschichte hautnah.
Die Farbglashütte verbindet Tradition, Produktion und
Moderne der Lauschaer Glasmacherkunst auf eindrucksvolle und vor allem
erlebbare Weise. Ein Abstecher, der sich lohnt!