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Rennsteig - der Kultweg, der Mythos, der Urvater

Neu ! Auch als 2in1 Reise buchbar!

5-Tage-Wanderreise

Eins ist sicher, im Leben jedes Wanderfreundes muss man die 196,3 km des ältesten deutschen Wanderweges erleben. Der Rennsteig erstmalig 1330 urkundlich erwähnt, verbindet die ehemalige deutsch-deutsche Grenze und war Kurier- und Handelsweg. Er verbindet das Thüringer Schiefergebirge mit dem nördlichen Frankenwald und hat bis heute nichts von seinem Charme, seiner Ursprünglichkeit und seinem Reiz verloren.

Leistungen

- 4x Übernachtungen im 4* Hotel in Neuhaus am Rennweg mit Hof-Frühstücksbuffet
- 4x Abendessen im Hotel als kulinarische Reise durch die Thüringer Themenvielfalt (Glasbläsermenü, Schiefermenü, Thüringer Menü)
- 3x ganztägig geführte Wanderung ab/ an Hotel
- 3x Lunchpaket für die Wanderungen (gefüllt mit 1x belegtes Brötchen, 1x belegtes Brot, 1x Obst, 1x Gemüse, 1 gekochtes Ei)
- Willkommensgetränk

Auf Wunsch buchen wir für Sie
- Thüringer Abend mit Spaß und Musik mit dem Duo Doris und Günther zum Tanzen und Schunkeln dazu ein Thüringer Kloßmenü (ab 18 Personen) Zuschlag p.P. € 17,-
- Kopfhörersystem "Quietvox" p.P./ Tag ab: 
€ 1,20

(Stand 05/11)

Preise (€ 283,-)
Grundpreis p.P. im DZ: 
 € 283,-
EZ-Zuschlag:  € 92,-
Freiplatz:  1 im EZ ab 20 vollzahlenden Personen
Mindestteilnehmer:  20 Personen


Nicht im Grundpreis enthalten:
- Eintritte und evtl. Parkplatzgebühren
- Straßen- und Parkplatzgebühren für den Bus

Termine

06.06.12 - 10.06.12 (Mi - So)
03.10.12 - 07.10.12 (Mi - So)

Programmablauf

1. Tag: Ankunft im Hotel im Neuhaus am Rennweg
Anreise nach Neuhaus am Rennweg. Genießen Sie das wunderschöne Hotel direkt am Rennsteig! Am Abend werden Sie zum Abendessen mit Thüringer Köstlichkeiten verführt.Das Restaurant gehört zu den besten in Thüringen.

2. – 4. Tag: Etappenwanderung auf dem Rennsteig

5. Tag: Heimreise

Wandervorschläge:


1. Etappe: Von Hörschel zur Hohen Sonne tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif

Nach dem Frühstück fahren Sie mit dem Bus nach Hörschel. Dort beginnt die 1. Etappenwanderung auf dem Rennsteig! Sie wandern durch abwechslungsreiche Wälder, saftige Bergwiesen und Felder stetig bergauf. Am großen Eichelberg mit 310m über NN bietet sich erstmals ein schöner Blick auf die Wartburg. Sie passieren den Ort Clausberg und gelangen zum Vacher Stein, einem historischen Wegweiser an der Via Regia Leipzig – Eisenach – Frankfurt/Main. Der Passübergang am Vacher Stein gehört zu den bedeutendsten historischen Pässen des Thüringer Waldes. Er wurde unter anderem 1813 von Napoleon während seines Rückzuges von der Völkerschlacht bei Leipzig benutzt.
Die Erste Etappe endet an der Hohen Sonne auf einer Höhe von 434m ü. NN. Eine Sonne am Turm des ehemaligen Jagdschlosses des Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar-Eisenach verhalf diesem Flecken zu seinem Namen.
(verschiedene Wälder und Bergwiesen: Strecke 14,3 km bergauf)


Ein alter Wandertipp:
Bitte vergessen Sie nicht, einen Stein aus der Werra in Hörschel mitzunehmen, den Sie am Ende der Wanderung der Selbitz in Blankenstein (Etappe 8) übergeben. Glück soll`s bringen!

2. Etappe: Von der Hohen Sonne bis zur Grenzweise tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.giftl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif
Gestern endete Ihre Etappe an der Hohen Sonne und heute starten Sie von der Hohen Sonne. Diese Etappe ist sehr anspruchsvoll und bietet die größte Höhendifferenz von 434 m ü. NN auf 916 m ü. NN auf den Inselsberg. Als Grenzweg teilte der Rennsteig den Berg einst in gothaisches und hessisches Gebiet, wovon die beiden Gaststätten zeugen. Der Große Inselsberg ist wegen seiner Aussicht und guten Zugänglichkeit der am häufigsten besuchten Gipfel des Thüringer Waldes.
(durch den Wald: Strecke 19,6 km; Hm: 434 bis 916 beim Anstieg – ACHTUNG: sehr anspruchsvolles Profil)

3. Etappe: Von der Grenzstraße bis zum Grenzadler tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif
Gleich nach der Grenzwiese geht es bergauf zum Trockenberg mit 807 m ü. NN und Jagdberg mit 808 m ü. NN. Am Pössenröder Kreuz laden Ruhebänke und eine Schutzhütte zur Rast ein.
Am Kilometer 44,1 erreichen Sie die Ebertswiese. Die Wiese erhielt ihren Namen nach Eberhard, dem ersten Abt von Georgenthal. Als eine der schönsten Bergwiesen des Thüringer Waldes.
(durch den Wald: Strecke 27,8 km)

4. Etappe: Vom Grenzadler bis Allzunah tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif
Diese Etappe führt an der höchsten Erhebung des Thüringer Waldes, dem Großen Beerenberg, mit 982 m ü. NN vorbei. Später passieren Sie die Plänckners Aussicht mit 973m ü. NN den höchsten Punkt des gesamten Kammweges.
(im Wald zwischen Flora und Fauna: Strecke 20,1 km)

5. Etappe: Von Allzunah nach Friedrichshöhe
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Auf diesem Abschnitt wechselt der Rennsteig vom Kamm des Thüringer Waldes auf den des Thüringers Schiefergebirges. Die an der Strecke befindlichen „Dreiherrensteine“ zeugen davon, dass der Rennsteig nicht nur ein Höhenweg ist, sondern auch Grenzlinie war. Unmittelbar nach Masserberg können Sie vom einzigen Aussichtsturm direkt am Rennsteig, der Rennsteigwarte, einen fantastischen Blick über die Region genießen und bei guter Sicht Ihr Etappenziel Friedrichshöhe sehen.
(durch den Wald: Strecke 24,5 km)

6. Etappe: Friedrichshöhe nach Spechtsbrunn tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif
Nachdem Sie Friedrichshöhe verlassen haben, erreichen Sie nach gut zwei Kilometern den Dreistromstein, einen der wichtigsten hydrographischen Punkte in Mitteleuropa, der den Rennsteig als Wasserscheide zwischen den Stromgebieten der Weser, der Elbe und des Rheins verdeutlicht.

Ihr Etappenziel erreichen Sie, vorbei an schönen Aussichtspunkten, in Spechtsbrunn. Sehenswert ist hier die barocke Dorfkirche von 1746 mit einer reichen und qualitativ hochwertigen Innenbemalung.
(durch den Wald teilweise am Wasser: Strecke 22,8 km)

7. Etappe: Von Spechtsbrunn nach Brennersgrün tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif
Dieser Weg führt Sie über einen der bedeutendsten Passübergänge des Thüringer Waldes, die „Kalte Küche“. Hier überquerte einst die Handels- und Heeresstraße Nürnberg – Coburg – Neustadt – Oberlind – Judenbach das Gebirge und führte über Gräfenthal nach Saalfeld und Leipzig. An der Schleifenwiese passieren Sie die Landesgrenze zwischen Thüringen und Bayern. Eine Tafel erinnert an die Wiedereröffnung der innerdeutschen Grenze und es Rennsteiges am 28.04.1990.
(durch den Wald: Strecke 19,7 km)

8. Etappe: Von Brennersgrün nach Blankenstein tl_files/Content_Images/Signet/02_wandern.gif
Von nun an wandern Sie durch den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/ Obere Saale. Durch Grumbach, Rodacherbrunn und Schlegel erreichen Sie Blankenstein. Die Wanderung endet am offiziellen Start- bzw. Endpunkt des Rennsteiges, auf der Selbitzbrücke. Hier sollte kein echter Rennsteigwanderer versäumen, seinen Stein aus der Werra den fluten zu übergeben. Nur dann wird ihm die Erinnerung an erlebnisreiche Rennsteigtage erhalten bleiben und das Glück wird ihn nach Hause begleiten.
(durch den  Wald: Strecke 20,5 km)

Alternative:

Wanderung Neuhaus–Steinheid–Fellbergbaude-Steinach
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Die heutige Wanderung startet ebenfalls am Rennsteigsportplatz. Sie wandern auf dem Rennsteig bis zum Sportplatz Steinheid. Dort geht es links in Richtung Steinheid, danach Richtung Kieferle und nun zum Ortsausgang Richtung Steinach. Weiter wandern Sie zur Stockwiese, zur Schutzhütte Köhlersgrabenruhe und dann vorbei an alten Griffelschieferbrüchen zur Fellbergbaude. Hier legen Sie eine ausgiebige Rast ein und können im Gasthof Klug zur Bärenschinkenverkostung einkehren. Nachdem Sie sich gestärkt haben, wandern Sie weiter bis zur Abzweigung des alten Kirchweges durch das „Leierloch“ zum Waldfrieden und anschließend nach Steinach. In Steinach empfehlen wir Ihnen das Schiefermuseum zu besuchen. Gern melden wir auch eine Betriebsbesichtigung in einem Spielzeugbetrieb für Sie an. Zurück nach Neuhaus von Steinach geht es dann mit der Süd-Thüringen-Bahn.
(durch Wald: Strecke 18 km; Dauer: ca. 4,5 - 5 Stunden; Hm: 10 beim Anstieg)

Tipp: Ein wanderfreier Tag!
Besuchen Sie die Farbglashütte in Lauscha. Erleben Sie die Hüttengeschichte hautnah.

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